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Patient bespricht sich mit dem Arzt nach der Untersuchung

Erst Bier, dann Krebs? 
Warum Alkohol das Krebsrisiko erhöht.
 

Gründe, warum Menschen Alkohol trinken, gibt es viele. Manche haben gute Gründe, manche weniger gute. Eine Sache gilt allerdings für alle gleichermaßen: Alkohol ist ungesund. Bereits kleine Mengen sind schädlich für die Leber, beinträchtigen das Herz-Kreislauf-System und können das Gehirn schädigen. Was viele nicht wissen und Studien belegen konnten: Das Risiko für die Volkskrankheit Krebs steigt mit dem Alkoholkonsum.

 

„Alkohol trägt erheblich zu Krebs bei. Das wird aber oft vernachlässigt. Wollen wir die Last alkoholbedingter Tumore verringern, müssen wir das Bewusstsein für diesen Zusammenhang stärken.“ 

Isabelle Soerjomataram vom IARC in „Genuss und Gift zugleich“ auf süddeutsche,de

 

Viele Studien, eine Wahrheit: Alkohol erhöht das Krebsrisiko

Leider unbestritten: Alkohol steigert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Studien und Untersuchungen kommen immer wieder zu dem gleichen Ergebnis. Die folgenden Zahlen, Daten und Fakten sind alarmierend.

Etwa 5,8 % aller Krebstodesfälle gehen auf Alkoholkonsum zurück
Das heißt im Umkehrschluss, dass viele dieser Tode vermeidbar gewesen wären.

 

Ab 1,5 Liter Bier oder 0,5 Liter Wein pro Tag steigt das Krebsrisiko um das Zwei- bis Dreifache.
Regelmäßiger und konstanter Alkoholkonsum sind Gift für die Zellen. Das unschuldige Feierabendbier, aus dem auch schnell 2 oder 3 werden, wird langfristig eine Gefahr für den Körper.

Besonders gefährlich für Frauen: Das Brustkrebsrisiko steigt bei drei bis sechs Gläsern Alkohol pro Woche (35-45 g pro Tag) erheblich an. 

Eine Krebsversicherung zahlt eine vorher festgelegte Summe im Falle einer Krebsdiagnose aus. Das Geld steht zur freien Verfügung und kann z.B. für zusätzliche Therapien, Kinderbetreuung oder zur Regeneration eingesetzt werden.

Mehr Alkohol, mehr Risiko bei 6 Krebsarten

Fakt ist, dass Alkohol Zellgift ist und generell dem Körper schadet. Eine aktuelle Übersichtsstudie konnte die bestehenden Detail-Ergebnisse vieler Studien bündeln. Man kam zu dem Schluss, dass ein erhöhter Alkoholgenuss das Krebsrisiko vor allem bei diesen 6 Krebsarten erhöht:

  • Krebs in Mund und Rachen
  • Kehlkopfkrebs
  • Speiseröhrenkrebs
  • Leberkrebs
  • Krebs in Dickdarm und Enddarm
  • Bei Frauen: Brustkrebs

Die 4 Wurzeln allen Übels – so verursacht Alkohol Krebs

Bisher sind etwa 4 Mechanismen bekannt, die dafür sorgen, dass Alkoholkonsum das Krebsrisiko erhöht. Diese Ursachen sind für die meisten Krebsfälle im Zusammenhang mit erhöhtem Alkoholkonsum verantwortlich. Entweder auf direkte oder indirekte Art.

Ursache #1: mehr oxidativer Stress
Alkohol sorgt für besagten Stress, dieser wieder für Schäden am Erbgut und beeinträchtigt die Zellreparatur. So entsteht die Gefahr, dass Krebs in mehreren Organen entsteht.

Ursache #2: weniger Folsäure
Gefährliche Kettenreaktion: Wer zu viel Alkohol trinkt, hat oft auch einen ungesunden Lebensstil.Die Folge dessen kann ein Folsäuremangel sein, der die DNS verändern kann.

Ursache #3: schädliches Acetaldehyd
Achtung, Umwandlung: Unser Körper macht aus dem Alkohol die chemische Substanz Acetaldehyd. Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit möglichen Erbgutschädigungen und der Entstehung von Krebs vor allem in den oberen Verdauungsorganen.

Ursache #4: Veränderungen im Hormonhaushalt
Alkohol kann für Schwankungen im Hormonhaushalt sorgen und dadurch für Probleme sorgen: Wer viel trinkt, kann unter einem veränderten Insulinspiegel oder erhöhtem Östrogenspiegel leiden. Letzteres ist vor allem verantwortlich für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

Schlimmer geht immer: Rauchen, Alkohol & das Krebsrisiko

Wer zusätzlich zum Alkoholgenuss noch raucht, schadet sich sogar doppelt: Der Tabakgenuss sorgt nämlich dafür, dass die Schleimhaut im Mund durchlässiger wird. Das wiederum erleichtert es Schadstoffen aller Art, in den Körper einzudringen. Der Rest ist einfache Mathematik: Je mehr schädliche Substanzen im Körper, desto schlechter für die Gesundheit. Und desto höher am Ende das Krebsrisiko, vor allem im oberen Verdauungs- oder Atemtrakt.

„Für das Rauchen und den Konsum von Alkohol gilt: Je mehr konsumiert wird, umso höher ist das Risiko für eine Krebserkrankung.“ 

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), in Weltkrebstag: BZgA informiert über Risiken von Rauchen und Alkohol“

Ausweg: weniger Alkohol trinken, mehr für den Ernstfall vorsorgen

Hilft immer: auf Alkohol verzichten.
Die Lösung des Problems liegt auf der Hand und ist so simpel wie banal: einfach weniger Alkohol trinken. Experten sind sich einig: Um das Krebsrisiko durch Alkohol zu senken, hilft es, „Komasaufen“ zu vermeiden und Alkoholpausen von 6-8 Wochen einzulegen. Zum einen stärkt Verzicht den Charakter, zum anderen dankt es einem natürlich der eigene Körper.

Hilft im Ernstfall: Krebsversicherung.
Da aber auch die größte Vorsicht nicht vor allem Gefahren schützen kann, gibt es die Krebsversicherung. Falls der Ernstfall doch einmal eintreten sollte und Sie mit einer solchen Police abgesichert sind, erhalten Sie bereits bei Diagnose unkompliziert und schnell eine hohe Einmalzahlung von bis zu 100.000 EUR.

 

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